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Neue Fertigungsverfahren bei STOCKO
Neue Fertigungsverfahren bei STOCKO

Neue Fertigungsverfahren bei STOCKO

Einsatz von Robotik und Fertigungszellen im Werk Hellenthal.

Elektromechanische Bauteile werden zunehmend komplexer. Gleichzeitig wachsen die Ansprüche an deren Qualität. Dieser Herausforderung begegnet STOCKO im Werk Hellenthal mit der weiteren Automatisierung seiner Fertigungsprozesse.

Speziell gegenüber asiatischen Anbietern setzt STOCKO beim Ausbau seiner Wettbewerbsfähigkeit auf eine Erweiterung des Produktprogramms sowie auf neue Fertigungsverfahren. So können nun erstmals Fertigungsschritte, die bislang getrennt voneinander abliefen, in einer einzigen Fertigungszelle integriert werden. Dort werden Spritzguss-, Stanz- und Montageprozesse – und damit die Herstellung von Hybridbauteilen aus Kunststoff und Metallkomponenten – unter Einsatz moderner Robotik zusammengeführt.

Beispiel: Lampenhalter für die Automobilindustrie

Neue Fertigungsverfahren bei STOCKO
Neue Fertigungsverfahren bei STOCKO
Neue Fertigungsverfahren bei STOCKO
Neue Fertigungsverfahren bei STOCKO

In vielen Fällen können diese mit konventionellen Montagetechniken nicht mehr hergestellt werden. Die hohe Funktionsintegration erfordert zur Herstellung komplexer Verbindungen von Kunststoff- und Metallteilen den Einsatz von Umspritztechnologie.

Dazu werden bei STOCKO die verschiedenen Schritte in einer einzigen Fertigungszelle zusammengeführt: der Spritzgussprozess zur Fertigung der Gehäuseteile, das Heraustrennen der Kontakte aus ihrem Haltestreifen, die Montage der Kontakte sowie die Prüfprozesse. Auf diese Weise entsteht in einem einzigen durchlaufenden Prozess ein kompletter Lampenhalter.

Innerhalb der Fertigungszelle übernehmen Industrieroboter das Handling der benötigten Teile. Funktionen wie

  • die lagerichtige Bereitstellung der benötigten Kontakte,
  • das Abgreifen der Kontakte aus der Bereitstellungsposition,
  • das Einlegen der Kontakte in die Umspritzform und
  • die Entnahme und Ablage der fertig umspritzten Lampenhalter aus dem Spritzwerkzeug

werden durch mehrachsige Robotersysteme abgewickelt. Die integrierten, aktiven Systeme zum Toleranzausgleich unterstützen dabei die Roboter und erhöhen die Fertigungspräzision.

Durch den Einsatz der Industrieroboter wird das komplizierte und nur für Kleinserien geeignete manuelle Einlegen der Kontakte sowie die Entnahme der fertigen Lampenhalter aus der bis zu 90°C heißen Spritzgießform automatisiert.

Sowohl die Robotertechnologie als auch die Integration unterschiedlicher Fertigungsprozesse in Fertigungszellen eröffnen STOCKO neue Möglichkeiten. Hybridprodukte aus Kunststoff- und Metallkomponenten – robotergestützt für Einlegeteile aber auch in Reel-to-Reel-Technologie – weisen den Weg hin zur Aufnahme von komplexeren, qualitativ hochwertigen und wettbewerbsfähigen Bauteilen ins Produktprogramm von STOCKO.

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